palmach und dubai

im artikel im palmach, welcher in der beilage dschungel der jungle world 6/10 erschienen ist, hält der österreichische journalist karl pfeifer erinnerungen an seine zeit im palmach fest.

anfang 1946 meldete ich mich – noch keine 18 jahre alt – mit meiner jugendgruppe zum palmach. die meisten jungen männer kamen wie ich aus linken zionistischen jugendbewegungen, und es herrschte die atmospäre einer „bewaffneten jugendbewegung“. […] die meisten von uns arbeiteten jeweils zwei wochen in den kibbuzim und beschäftigten sich dann wieder zwei wochen mit militärischen übungen.

schon damals musste sich die jüdische gemeinschaft gegen arabische gewalttäter zur wehr setzen.

am 29.november verfolgten wir gespannt im radio die abstimmung der uno-generalversammlung, in der die teilung des landes beschlossen wurde. in den straßen jerusalems und tel avivs wurde getanzt, aber schon am nächsten tag meldete das radio einen arabischen überfall auf zwei jüdische autobusse mit sieben todesopfern. […] bereits in der ersten woche nach bekanntgabe des teilungsplans der uno gab es 62 jüdische todesopfer.

diese auseinandersetzung dauert bekannter weise noch an.aber waffeneinkäufer der hamas in dubai sind für deutsche journalisten natürlich eine diplomatische belastungsprobe für israel. ein antisemitischer fanatiker weniger. gruß aus dem eis

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Über schneespuren

Schneespuren, Spuren im Schnee
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