jesus als märtyrer für palästina

aus sicht der völkisch denkenden palästinenser gehört das israelische staatsgebiet ihnen. dies sei der boden ihrer vorfahren, welches sich aufgrund einer blut- und abstammungsinie in ihrem eigentum befände. dass sich die arabischen menschen, welche einst auf diesem land gelebt haben, erst seit mitte der zweiten hälfte des 20. jahrhunderts als palästinenser bezeichnen und von der mehrheitsbevölkerung der anreinerstaaten abgrenzen, wird ignoriert. vielmehr wird jede historische gestalt, welche jemals auf diesem land gewandelt ist für das völkische projekt palästina verwendet. die kreuzfahrer des mittelalters müssen als geistige vorfahren der zionistischen einwanderer herhalten, obwohl ihre ersten opfer europäische juden waren.

im artikel „jesus war palästinensischer moslem“ (hier) berichtet u. sahm, von dem versuch der palästinensische autonomiebehörde bzw. ihr nachstehender organisationen den stifter des christentums für den antizionistischen kampf zu instrumentalisieren.

jesus ist demnach der erste palästinensische märtyrer, welchen

bei seiner ankunft in jerusalem [ soldaten (in heutiger israelischer militäruniform)] durchsuchten. in seiner tasche fanden sie einen stein, ein stück brot und einen fisch. daraufhin wurde er verhaftet: „das ist der beginn des palästinensischen kampfes.“

des weiteren wird von fatah-nahen zeitungen behauptet, dass

in der bibel der christen nur das wort „palästina“ vorkomme (und nicht israel) und dass die christen ganz korrekt allein die wahren arabischen namen der ortschaften und städte verwendeten. mutmaßlich sagen also christen, wenn sie die bibel lesen, „al-quds“ anstelle von jerusalem und „nablus“ anstelle von sichem…

im unterschied zu islamischen märtyrern heutiger prägung opferte jesus nur sein eigenes leben für irgend eine gemeinschaft. das muss man nicht gut finden, jedoch riss er wenigstens nicht, wie heute üblich, massenweise unschuldige mit in den tod.

vielleicht gehen die freunde von der hiesigen antizionistischen front auch mal wieder in die kirche, wo doch der stifter so viel einsatz gezeigt hat.

gruß aus dem eis

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Über schneespuren

Schneespuren, Spuren im Schnee
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