käßmann über deutschen frieden und alliierte leidverursachung

margot käßmann forderte vor kurzem den taliban mit meditation behilflich zu sein, anstatt gegen sie wirksam vor zugehen. (siehe hier)

jetzt legt die vorsitzende der evangelischen kirche deutschlands nach:

sie befindet, dass

es […] keinen gerechten krieg [geben kann]. es mag kriterien geben, mit denen man einen krieg rechtfertigen kann, was mir schon schwer fiele. aber nach diesen kriterien, ist das, was in afghanistan geschieht, in keiner weise zu rechtfertigen.

die steinigung von „ehebrecherinnen“, die hinrichtung von homosexuellen, der zwang zum burka tragen, der terror gegen andersdenkende und schließlich, die unterstützung von al-qaida, welche diese werte in die welt hinaus tragen will, sind für frau käßmann nicht ausreichend, den für sie ist

krieg […] nicht legitimiert, weil durch ihn am ende immer die zivilbevölkerung leidet.

dies sei ja auch im krieg gegen nazi-deutschland so gewesen, den

das argument lautet immer: hätten die alliierten nicht eingegriffen, hätte es keinen frieden gegeben. warum gab es vorher keine strategien? warum wurde die opposition in deutschland nicht gestärkt? warum wurden die gleise, die nach auschwitz führten, nicht bombardiert? schließlich heißt es immer: jetzt müssen wir waffen einsetzen. der preis, der dafür zu zahlen ist, ist enorm hoch.

was frau käßmann verkennt ist, dass die späteren alliierten gegenüber nazi-deutschland genau eine solche appeasement-politik verfolgt hatten. und der preis hierfür war tatsächlich sehr hoch. wie viele menschen sind im zweiten weltkrieg gestorben, wie viele sind in der shoa vernichtet worden? und wie viele wären es geworden, wenn die weltgemeinschaft frühzeitig gegen das nationalsozialistische deutschland eingeschritten wäre, frau käßmann?

jedoch der

krieg setzt ein gewaltpotenzial frei, für das ich keine rechtfertigung sehe. krieg hat unrecht, zerstörung, vergewaltigungen im schlepptau. krieg zerstört alle, die an ihm beteiligt sind.

was für eine verkennung von ursache und wirkung. die alliierten kriegstreiber bringen leid und nicht die deutschen friedensfreunde. danke frau käßmann.

Die Aussagen von Frau Käßmann finden sich hier.

gruß aus dem eis

margot käßmann forderte vor kurzem den taliban mit meditation behilflich zu sein, anstatt ihnen mit soldaten bei zukommen. (siehe hier)

jetzt legt die vorsitzende der evangelischen kirche deutschlands nach:

sie befindet, dass

„es [gibt] keinen gerechten krieg [geben kann]. es mag kriterien geben, mit denen man einen krieg rechtfertigen kann, was mir schon schwer fiele. aber nach diesen kriterien, ist das, was in afghanistan geschieht, in keiner weise zu rechtfertigen.“

die steinigung von „ehebrecherinnen“, die hinrichtung von homosexuellen, der zwang zum burka tragen, der terror gegen andersdenkende und schließlich, die unterstützung von al-qaida, welche diese werte in die welt hinaus tragen will, sind für frau käßmann nicht ausreichend, den für sie ist

„krieg [sehe ich] nicht legitimiert, weil durch ihn am ende immer die zivilbevölkerung leidet.“

dies sei ja auch im krieg gegen nazi-deutschland so gewesen, den

„das argument lautet immer: hätten die alliierten nicht eingegriffen, hätte es keinen frieden gegeben. warum gab es vorher keine strategien? warum wurde die opposition in deutschland nicht gestärkt? warum wurden die gleise, die nach auschwitz führten, nicht bombardiert? schließlich heißt es immer: jetzt müssen wir waffen einsetzen. der preis, der dafür zu zahlen ist, ist enorm hoch.“

was frau käßmann verkennt ist, dass die späteren alliierten gegenüber nazi-deutschland genau eine solche appeasement-politik verfolgt hatten. und der preis hierfür war tatsächlich sehr hoch. wie viele menschen sind im zweiten weltkrieg gestorben, wie viele sind in der shoa vernichtet worden? und wie viele wären es geworden, wenn die weltgemeinschaft frühzeitig gegen das nationalsozialistische deutschland eingeschritten wäre, frau käßmann?

jedoch der

„krieg setzt ein gewaltpotenzial frei, für das ich keine rechtfertigung sehe. krieg hat unrecht, zerstörung, vergewaltigungen im schlepptau. krieg zerstört alle, die an ihm beteiligt sind.“

was für eine verkennung von ursache und wirkung. die alliierten kriegstreiber bringen leid und nicht die deutschen friedensfreunde. danke frau käßmann.

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1224/magazin/0015/index.html

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Über schneespuren

Schneespuren, Spuren im Schnee
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3 Antworten zu käßmann über deutschen frieden und alliierte leidverursachung

  1. jerry schreibt:

    1,54 o/oo

  2. Calamitas schreibt:

    „1,54 o/oo“ sagt Jerry!

    Willst du damit sagen, dass die Frau auch bei diesen Äußerungen besoffen war?

    Das würde zumindest den Realitätsverlust und den Größenwahn erklären.

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